Frühling, wo bist du?

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Schluss mit Winter! Schluss mit kahlen Bäumen und trübem Wetter! Der Frühling soll endlich kommen! Ich freue mich über jedes Schneeglöckchen und jeden Winterling, der aus dem Boden sprießt. Um das ganze etwas zu beschleunigen gab es dieses Wochenende bei mir sonnig-gelbe Lemoncupcakes. Da ist die Freude auf Frühling, frische Farben und Sonnenstrahlen gleich doppelt so groß. Das fruchtige Lemon Curd eignet sich übrigens hervorragend als Topping, ist aber auch pur, als Brotaufstrich oder Dessert einfach unwiderstehlich!

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Lemon Curd

_ 100 ml Zitronensaft (etwa 2-3 Biozitronen)
_ 2 Eier
_ 100 g Zucker
_ 1 gestrichener TL Speisestärke
_ 75 g Butter

Die Schale von 2-3 Biozitronen fein abreiben und 100 ml Saft auspressen. Beides in einen Topf geben und die Eier, den Zucker und die Speisestärke dazugeben. Alles gut verrühren. Nun wird die Masse unter Rühren für etwa 5-10 Minuten erhitzt. Achtung, nicht kochen! Die Masse danach durch ein Sieb streichen und mit Frischhaltefolie abgedeckt 5 Minuten ruhen lassen. Die Butter in kleinen Stücken einrühren. Das Lemon Curd in Gläser füllen und gut verschließen. Im Kühlschrank ist es bis zu einer Woche haltbar.

Zitronenmuffins

_ 250 g Butter oder Margarine
_ 200 g Zucker
_ 5 Eier
_ 2 große Bio-Zitronen
_ 250 g Mehl
_ 1 TL Backpulver
_ 1 Prise Salz
_ etwas Rum
_ 120 ml frisch gepresster Zitronensaft
_ 100 g Puderzucker

Butter und Zucker schaumig rühren, danach die Eier nach und nach unterrühren. Die Schale der Zitronen fein abreiben. Mehl, Backpulver und Salz mischen und zusammen mit der Zitronenschale und etwas Rum unter den Teig rühren. Die Teigware in Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C 25-30 Minuten backen.
Den Puderzucker in den Zitronensaft rühren und die noch warmen Muffins damit bestreichen.
Wenn die Muffins abgekühlt sind, können die Cupcakes mit Lemon Curd, Sahne und Zitronenscheiben verziert werden.

Viel Spaß beim Backen!

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Leuchtender Herbst – Nusstorte im Blätterkleid

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Happy Birthday, Mama! Du bist die Beste! Zur Feier des Tages musste natürlich eine super Torte her. Meine Inspiration: Ein Blick nach draußen. Die Blätter an den Bäumen leuchten in allen Farben und das sollen sie auch auf der Torte. Unter der Rinde aus Zartbitterganache versteckt sich ein Walnussbiskuit, gefüllt mit Sahne und einer Schicht aus getränkten Löffelbiskuits. Einfach himmlisch-herbstlich!

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Herbstliche Nusstorte

6 Eier
275 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 ml Wasser
100 ml Öl
150 g geriebene Walnüsse
220 g Mehl
2 TL Backpulver
etw. Rum

300 g Zartbitterschokolade
200 ml Sahne

250 g Schlagsahne
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Sahnesteif

Löffelbiskuits
Kaffee
Rum

200 g Marzipahnrohmasse
Puderzucker
Lebensmittelfarbe

Die Eier trennen. Eiweiß zu Schnee schlagen. Eigelb mit der Hälfte des Zuckers schaumig rühren, dann Wasser, Öl, Vanillezucker, etwas Rum und den restlichen Zucker zugeben und gut verrühren. Walnüsse mit Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit dem Eischnee unter die Eigelbmasse heben. Den Teig in eine 28cm-Form oder in zwei 20cm-Formen füllen und bei 175°C 50-60 Minuten backen.

200 ml Sahne kurz aufkochen, von der Platte nehmen und die Zartbitterschokolade in kleinen Stücken hineingeben. 10 Minuten warten, dann kräftig umrühren bis sich alle Stückchen aufgelöst haben. Die Ganache abkühlen lassen bis sie die Konsistenz von Nutella hat.

Die Schlagsahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen. Den oder die Biskuitböden waagrecht teilen. Einen der Böden auf eine Platte setzen und einen Tortenring darum legen. Eine dünne Schicht Ganache darauf verteilen, dann die in Kaffee und Rum getränkten Löffelbiskuits darauf legen. Anschließend eine Schicht Sahne darauf verstreichen und wieder einen Biskuitboden daraufsetzen. Das Ganze wiederholen, bis alle Biskuitböden verarbeitet sind. Den Tortenring abnehmen und die Torte mit der restlichen Ganache bestreichen.

Die Marzipanrohmasse in drei Stücke teilen und mit roter, gelber und grüner Lebensmittelfarbe einfärben. Die verschiedenen Farben leicht miteinander verkneten, dann dünn ausrollen und in Blattform ausstechen. Die Torte damit dekorieren.

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Leuchtender Herbst – Käsekuchen mit buntem Obst

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Äpfel, Birnen, Pflaumen…sie gehören zum Herbst einfach dazu. Besonders gut machen sie sich in Kombination mit einem saftigen Käsekuchen. Einfach zum Anbeißen!

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Herbstlicher Käsekuchen

Mürbeteig
100 g Speisestärke
220 g Mehl
1/2 TL Salz
1 Ei + 1 Eigelb
150 g weiche Butter
1/2 TL Backpulver
120 g Puderzucker

Käsemasse
800 g Magerquark
5 Eier
200 g Zucker
100 g Mehl
100 ml Milch
Abrieb einer Zitrone
250 ml kalte Schlagsahne

Obstbelag
1 Birne
2 säuerliche Äpfel
8 Pflaumen
2 EL Butter
50 g Zucker
200 ml Apfelsaft
Saft einer Zitrone

Für den Mürbeteig alle Zutaten zu einem Teig verkneten und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Backofen auf 170° C Ober- Unterhitze vorheizen. Die Eier trennen. Zu den Eigelben 100g Zucker, das Mehl und die Milch geben und alles gut verrühren. Den Quark etwas abtropfen lassen und zusammen mit der Zitronenschale unter die Eigelbmasse rühren. Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker zu Schnee schlagen und die Sahne ebenfalls steif schlagen. Eischnee und Sahne unter die Eigelbmasse heben.
Eine 28cm Springform fetten und den Teig gleichmäßig auf dem Boden der Form und am Rand andrücken. Den Teig mit der Gabel mehrmals einstechen, dann die Quarkmasse einfüllen. Kuchen in den Ofen geben und 60-70 Minuten backen.
Birne und Äpfel jeweils in acht Spalten schneiden, die Pflaumen halbieren und entkernen. Butter, Zucker, Apfelsaft und Zitronensaft in einer Pfanne zum Kochen bringen und dann die Apfel- und Birnenschnitze darin weichdünsten. Pflaumen hinzufügen und mitdünsten. Die Früchte aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
Den Käsekuchen aus dem Ofen lassen und abkühlen lassen. Dann die Früchte darauf verteilen und mit Puderzucker bestreuen.

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Leuchtender Herbst – Kürbis-Flammkuchen

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Der Herbst ist da – wie schön! Auch wenn er sich im Moment wohl eher am Wetter im April orientiert freue ich mich über die ersten bunten Blätter an den Bäumen und natürlich über die Kürbisse, die es jetzt überall zu kaufen gibt. Ich liebe Kürbis! In allen möglichen Zubereitungsvarianten, ob süß oder salzig oder einfach nur als Dekoration.

Besonders schön kommt das leuchtende Orange in Kombination mit roten Zwiebeln und Ziegenfrischkäse auf einem knusprigen Flammkuchenteig zur Geltung. Und auch geschmacklich sind die drei ein super Team! Für mich ein absolutes Herbst-Lieblingstrezept und dazu noch sehr einfach zuzubereiten.

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Kürbis – Flammkuchen

500 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz

200 g Ziegenfrischkäse oder Feta
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
2 rote Zwiebeln
1 Eigelb
200 g saure Sahne
Muskatnuss
frischer oder getrockneter Thymian

Mehl mit der Trockenhefe und dem Salz vermischen. Dann etwa 275 ml lauwarmes Wasser dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. An einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig auf die doppelte Größe aufgegangen ist.
Den Ziegenfrischkäse zerbröckeln, den Kürbis und die Zwiebeln in dünne Spalten schneiden. In einer Schüssel saure Sahne und das Eigelb verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Den Ofen auf 250°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig noch einmal kurz mit den Händen durchkneten. Anschließend in drei bis vier Stücke teilen und sehr dünn ausrollen. Jeden Teigfladen mit der Sahne-Eigelb-Masse bestreichen, dann Kürbis- und Zwiebelschnitze darauf verteilen und Ziegenkäse darüberstreuen. Zum Schluss noch etwas Pfeffer und getrockneten Thymian darüberstreuen (frischen Thymian erst nach dem Backen) und dann geht’s für 15 Minuten in den Ofen.

Guten Appetit!

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Schokoliebe

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Manchmal sind die einfachen Dinge die Besten! Kakaobiskuit, Schokosahne und Waldbeeren: für einen Schokofan wie mich die perfekte Kombination und auch mein Opa hat sich sehr über seine Geburtstagstorte gefreut. Das Rezept für den Kakaobiskuit findet ihr hier. Für die Schokosahne 200 g Zartbitterschokolade mit 400 ml Sahne schmelzen, anschließend abkühlen lassen (am besten über Nacht im Kühlschrank) und vor dem Bestreichen der Torte kurz aufschlagen.

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Minion-Muffins

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Die Minions…man muss sie einfach gern haben! Die lustigen Gesichter lassen sich einfach aus eingefärbtem Fondant formen und als Topping auf Muffins setzten. Ich habe dafür einen einfachen Rührteig verwendet, den ich mit Zitrone und Rum aromatisiert habe. Als Kleber zwischen Fondant und Muffin eignet sich Schokoladenkuvertüre. Das perfekte Geschenk für kleine und große Minionfans!

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